Ozon - ein Gas mit vielen Eigenschaften
Zunächst befremdet es, dass Ozon eine heilende Wirkung haben soll. Durch die sommerlichen Warnungen vor zu hohen Ozonkonzentrationen in der Luft ist uns eher die giftige und lungenschädigende Eigenschaft des Ozons bekannt. Doch hat dieses farblose und eigentümlich riechende Gas auch andere, weniger bekannte und nutzbringende Eigenschaften. Ozon besitzt die Fähigkeit, Viren, Bakterien und Pilze abzutöten. Daher wird es zur Trinkwasseraufbereitung und zur Entkeimung von Schwimmbädern eingesetzt.
Das für medizinische Heilzwecke verwendete Ozon wird aus reinem (also medizinischem) Sauerstoff hergestellt. Dieses Ozon-Sauerstoff-Gemisch verhält sich gewebefreundlich und bewirkt eine entscheidende Durchblutungsverbesserung, so dass es naheliegend ist, Ozon bei den Gefäßerkrankungen, die mit Durchblutungsstörungen einhergehen, als Therapeutikum einzusetzen. Bei der Behandlung der zentralen und peripheren Durchblutungsstörungen hat sich das Ozon-Sauerstoff-Gemisch, das parenteral (also nicht durch den Mund) verabreicht wird, unter allen konservativen Behandlungsmöglichkeiten nach übereinstimmenden Erfahrungen der damit arbeitenden Therapeuten, als das wirksamste Behandlungsverfahren erwiesen.
Wie sieht eine Ozontherapie aus?
Man unterscheidet zwischen der sog. "großen" und der "kleinen Eigenblutbehandlung" sowie der "rektalen Begasung mit Ozon".
Bei der kleinen Eigenblutbehandlung wird dem Patienten etwas Venenblut abgenommen, dieses mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch verschüttelt und in den Gesäßmuskel zurückgespritzt.
Bei der großen Eigenblutbehandlung wird dem Patienten Blut aus der Armvene in eine Einwegtropfflasche entnommen. Dieses Blut wird mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und anschließend wieder wie eine Infusion über den bestehenden venösen Zugang zurückgegeben.
Bei der rektalen Begasung mit Ozon wird dem Patienten mittels einer Klistierspritze das Ozon-Sauerstoff-Gemisch innerhalb von 1 - 3 Minuten in den Enddarm eingeblasen.
Welches Verfahren nun das geeignetere für den jeweiligen Patienten ist, lässt sich nur nach einer gründlichen Untersuchung durch einen erfahrenen und gut ausgebildeten Ozontherapeuten klären.
Die stark desinfizierende Wirkung des Ozon wird besonders bei der Behandlung von schlecht heilenden Wunden, wie dem "offenen Bein", Decubital-Geschwüre (durchliegen), Fisteln usw. genutzt. Hier kann das Ozon über längere Zeit äußerlich zur Anwendung kommen.
Anwendungsgebiete
Die Ozontherapie wird im wesentlichen zur Behandlung von Durchblutungsstörungen verwandt.
Hinzu kommt die hervorragende, das Immunsystem stärkende Wirkung der Ozontherapie. Je nach Anwendungsart und Dosierung lassen sich mit Hilfe der Ozontherapie Abwehrschwächen beseitigen und im besonderen Fall sogar überschießende Abwehrreaktionen abbauen.
Eine Therapie mit Ozon zeigt sich erfolgreich bei:
- Durchblutungsstörungen (Angina pectoris, Herzinfarkt, Thrombose, Embolie, Schlaganfall, Raucherbein, Krampfaderleiden, Unterschenkelgeschwüre, einige Formen der Migräne, Schwindelanfälle, Bluthochdruck)
- Offenen Wunden
- Viruserkrankungen
- Rheumatischen Erkrankungen
- Darmerkrankungen
Weiterführende Informationen
finden Sie auf den Internetseiten
www.ozontherapeuten.de der Heilpraktiker-Gesellschaft für Ozon-Therapie e.V. (HPGO 3).
Hier gibt es Antworten zu den Fragen:
- Was ist eigentlich Ozon und wie hilft es?
- Wie sieht eine Ozontherapie aus?
- Wann sollte keine Ozontherapie durchgeführt werden?
- Welche Risiken hat eine Ozontherapie?
- Gibt es Medikamente die sich nicht mit der Ozontherapie vertragen?
www.ozontherapeuten.de
Bitte beachten Sie: Bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst.